Sonntag, 7. September 2014

Raus aus dem Alltag...

...rein nach München!

Ein langer Sommerurlaub war in diesem Jahr nicht drin...zu viel zu tun auf der Baustelle und mit allem, was noch  zu so einem Hausbau dazugehört.

Aber ganz verzichten wollten wir dann auch nicht auf ein paar Tage irgendwo anders, mit viel Zeit zu viert...einfach mal was anderes sehen.

Also rein in den Zug (dank Rewe-Fahrkarten auch noch unschlagbar günstig) und 4 Stunden später aussteigen in der bayrischen Landeshauptstadt.

Und es war einfach nur schön!




Auf Wunsch des Sohnes besuchten wir die Arbeitsstätte seiner Fußball-Helden (nein, von mir hat er das nicht, Fan dieses Vereins zu sein!!), machten dort eine zugegebenermaßen wirklich tolle Stadionführung, saßen auf der Tribüne und standen in der Kabine, in der sich Schweini, Müller und wer auch sonst noch  nach den meist gewonnenen Spielen frisch machen. Das Kind war im Fußball-Himmel und wenn er glücklich ist bin ich es natürlich auch!




Ein kühles Radler direkt am See im Englischen Garten...ja, doch, so kann man einen Tag wirklich gut ausklingen lassen...




Der Viktualienmarkt...so viele Farben, Gerüche, Geräusche...so schön!




Und keine Städtereise ohne Stadtrundfahrt, denn so touristisch das auch sein mag, für uns gehört es dazu und ich mag es, in kurzer Zeit einen recht großen Überblick über sehenswertes (und nicht so sehenswertes) einer Stadt zu bekommen...




Und abends noch einen leckeren Cocktail...


Solche kurzen Auszeiten sind einfach wunderbar und ich empfehle jedem zu versuchen, so etwas immer wieder in den Alltag einzuschieben!

Samstag, 6. September 2014

Unser Haus...ein Update...

...nachdem es hier viele Wochen wieder sehr still war, weil das Leben etwas lauter war, möchte ich euch wieder regelmäßig auf dem Laufenden halten über kleine und große Dinge, die in sich hier tun.


Da wäre zum einen mal das hier:


Unser Haus!

Mittlerweile hat sich sogar noch etwas mehr getan, die Fenster sind drin und momentan wird außen kräftig verputzt...danach dann innen und dann kommt auch schon bald der Estrich rein.

Dennoch sind es immer noch unendlich scheinenden Monate, die es noch dauern wird, bis wir endlich einziehen können.

Mittlerweile sind der Gatte und ich ein toll eingespieltes Bauherren-Team geworden.
Er kümmert sich mit viel Einsatz um alles "Grobe" und ich bin dabei, nach und nach die Einrichtung und Gestaltung der einzelnen Räume zu planen, was mir sehr viel Spaß macht.

So weiß ich zum Beispiel schon, dass der Wohnbereich, in dem auch die Küche sein wird, in den Farben grau, rosa und weiß gehalten sein wird und dass meine kleine Leseecke mit wunderbarer Aussicht im oberen Stockwert maritim gestaltet werden wird...und ich freue mich schon jetzt, wenn ich euch die Bilder davon dann hier zeigen kann!

Eine große Hilfe bei meiner Planung und Ideenfindung sind diverse Zeitschriften, die es so auf dem Markt gibt. Diese lagen hier lange stapelweise herum, jetzt bin ich dazu übergegangen, die Artikel oder Seiten, die mir gefallen, in einem Order, der den bezeichnenden Namen "alles Schöne" trägt, abzuheften, der Rest der Zeitschrift kommt weg. 

Und dann sind da noch die vielen vielen wunderschönen Blogs, in denen ich stundenlang lesen und stöbern kann...zum Glück habe ich momentan noch frei...

Ich werde euch nach und nach meine Lieblingsblogs hier vorstellen und garantiere euch schon jetzt Suchtgefahr ;-).


Freitag, 13. Juni 2014

Wie grausam und wie ungerecht kann das Leben nur sein?

Heute verlor der kleine Sohn einer Freundin, ein so unglaublich fröhliches, immer strahlendes, freches, aufgewecktes und zuckersüßes Kind, sein Leben bei einem tragischen Unfall.
Zusammen mit ihm starb sein Onkel, auch ihn kannte ich.

Das ist einer dieser Momente im Leben, in denen man sich fühlt, als würde einem das Herz stehen bleiben, in denen man nicht weiß wohin mit seinen Gefühlen, in denen die Trauer wie ein großer Stein den ganzen Körper lähmt, in denen man sich ganz klein und hilflos fühlt gegen diese Macht, die sich wohl Schicksal nennt.

Ich denke an dich, kleiner L., ich denke an den Moment, als ich dich als neugeborenes Baby auf dem Arm hielt, ich denke an die unzähligen gemeinsamen Mittage auf dem Spielplatz...wie oft hast du mir die Kekse oder Salzstangen, oder was auch immer ich zu essen dabei hatte, aus der Tasche oder aus dem Kinderwagen "geklaut" und sie mit deinem spitzbübischen Lächeln im Gesicht gegessen.
Ich denke an die Kilometer, die deine Mama, aber auch wir anderen Mütter, zurückgelegt haben, um dich wieder einzufangen, wenn du mal wieder auf und davon warst und laut lachend vor uns davon ranntest...weißt du noch, als wir dich alle suchten und ich dich in einem der Klassenzimmer in der Grundschule gefunden habe, wo du seelenruhig in der Vorleseecke saßt...

Und ich denke an deine Eltern, deine Schwester und deine ganze Familie, ich denke an die Menschen, die diesen grausamen Unfall miterleben mussten und die diesen Schock und die Trauer wohl ihr Leben lang mit sich tragen werden.

Jetzt lege ich mich zu meinen Kindern. Dankbar, dass wir uns haben, dass wir uns noch in den Arm nehmen können,  aber wohlwissend, dass wir nichts in diesem Leben beeinflussen können und jeden Tag, den wir gemeinsam haben, einfach nur als Geschenk betrachten müssen.



Dienstag, 1. April 2014

Ein bisschen Frühling...

...lasse ich euch zwischen all diesen Baggerbildern jetzt aber auch noch da, soll ja dann doch kein reiner Hausbau-Blog werden hier, auch wenn das Thema sicher die kommenden Wochen, ach, was sage ich,  Monate, ziemlich oft präsent sein wird.

Jetzt aber ein paar wunderhübsche Blümchen, alle aus dem Garten meiner Mama, in dem wir gerade Tag für Tag den Frühling und die warme Sonne genießen.





Schön, oder?
Und nächstes Jahr blüht es so dann hoffentlich schon in meinem Garten...*träum*.

Tag zwei...zwei Bagger...

...wenn das so weiter geht, dann wird es bald voll auf der Baustelle ;-)




Jetzt am Anfang geht das natürlich schnell mit den Veränderungen und dem Fortschritt und für uns Anfänger ist das Ganze noch furchtbar aufregend, deshalb stiefeln wir (sicher zur Belustigung der Arbeiter) zwei bis drei mal am Tag auf der Baustelle herum und freuen uns über neue Löcher und hin und her geschobene Erde. 

Das Nette ist, dass es den zukünftigen Nachbarn wohl auch so geht und man sich schon jetzt freundlich zuwinkt, wenn man sich gegenseitig beim Über-die-Baustelle-laufen sieht und ich denke dann immer, dass einer meiner größten Wünsche für das Leben im neuen Haus ist, dass wir eine harmonische und freundschaftliche Nachbarschaft haben werden, so wie wir das damals (ja, so fühlt es sich ein bisschen an) in unserem wunderschönen kleinen Dorf hatten.

Dort waren wir übrigens am letzten Sonntag und haben die alte, ganz wunderbare Hausgemeinschaft besucht und es fühlte sich auch gleich wieder so an, als würden wir dort einfach dazu gehören, was sich hoffentlich auch nicht so schnell ändern wird!

Montag, 31. März 2014

Es geht los...

...endlich! Der Bagger ist da!



Nach gut einem Jahr Planung ist es soweit und das Abenteuer Eigenheim beginnt nun wirklich.

Spannend!



Mittwoch, 5. März 2014

So, jetzt bin ich mal ganz ehrlich...

...und gestehe, dass der Fasteneinstieg am heutigen Aschermittwoch in den meisten Fällen einem Totalversagen meinerseits gleich kommt.

Also, fangen wir mit dem an, was ich knallhart durchgezogen habe:

Das sind tatsächlich zwei Dinge:

zum einen habe ich auf Alkohol verzichtet, aber das ist nun wirklich keine Kunst an einem Tag unter der Woche hier zu Hause, denn an jedem anderen Tag unter der Woche auch außerhalb der Fastenzeit wäre das wohl so gewesen...nun ja.

Zum anderen habe ich außer Lebensmitteln nichts gekauft...auch das keine Kunst, wenn man außer in den örtlichen Supermarkt in keinem anderen Laden war...auch hier bleibt mir nur ein dezentes "nun ja"...

Jetzt zu all den Dingen, auf die ich nicht verzichtet habe:

Fangen wir an mit dem Fleisch... Ganz ehrlich, ich wollte darauf verzichten, aber was mache ich zum Abendessen: Schinkennudeln, ganz einfache, zugegebenerweise sehr leckere, Schinkennudeln, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass Schinken bekanntermaßen ja auch unter den Oberbegriff "Fleisch" fällt. Das ist mir dann gegen Ende der Mahlzeit eingefallen, da war es dann auch zu spät.

Als zweites, und mir eigentlich am wichtigsten, ist das PC-Fasten...das klappte dann genau bis zu dem Moment, als die Wohnung aufgeräumt, die Lebensmittel eingekauft, der Gatte und das kleine Kind zum Spielen im Kinderzimmer verschwunden waren.
Da saß ich dann in meinem toll aufgeräumten Wohnzimmer und war ziemlich müde, zu müde zum Lesen, zu müde dazu, etwas anderes sinnvolle zu tun (da wären zum Beispiel noch zwei Ordner, die ich bearbeiten müsste...) und was mache ich? Greife zu meinem süßen, kleinen Laptop, nehme ihn (es??) wie gewohnt auf den Schoß und schon war er da...der Mentalist, der momentan die Hauptrolle in meiner absoluten Lieblingsserie, die ich auf Watchever schaue. Und da blieb er auch eine ganze Weile.

Was bleibt noch? Achja, die Süßigkeiten! Da wollte ich ja wirklich ganz ganz eisern sein und war mir auch ziemlich sicher, das durchzuhalten.... naja, dieses Vorhaben scheiterte vor ca. einer Stunde, als mein großes Kind aus dem Skiurlaub mit den Großeltern zurück kam und uns eine Schachtel mit dem leckersten, was die Schweizer Schokoladenindustrie zu bieten hat, mitbrachte...

Wenigsten war ich da so "eisern" und habe nur eines gegessen und nicht noch eines und noch eines, wie ich es eigentlich gerne getan hätte.


So, und nun? 
Ich bin mit mir selbst jetzt so verblieben:

Diese Woche habe ich noch wohlverdiente Ferien und in dieser Woche werde ich mit dem PC-Fasten noch aussetzen, denn Ferien sollen ja auch Freizeit bedeuten und die paar Minuten am Tag, die ich mir zwischen Hausplänen, Kindern, Küche, Einkaufen, Fachliteratur,....freischaufeln kann, die darf ich bis Sonntag noch am Laptop verbringen.

Was das Essen betrifft: ab morgen! Konsequent! Bis Ostern!! Versprochen!!