Mittwoch, 10. Oktober 2012

10 kg...

...Fleisch habe ich in der letzten Stunde gewogen, vakuumiert, verschweißt, beschriftet und eingefroren...

Ja, das hört sich jetzt nicht so wirklich appetitlich an und ich erspare Ihnen auch ein Foto von Fleischmassen, die sich in meiner Küche türmen, aber es hat natürlich Sinn und Hintergrund, warum wir das Fleisch nicht (oder zumindest selten) abgepackt im Supermarkt kaufen, sondern eben diesen Weg der Fleischbeschaffung wählen.

Im Grunde wäre ich gerne Vegetarier, ich habe auch schon mehrmals über mehrere Monate, zum Teil Jahre ohne Fleisch gelebt, aber so ganz und für immer klappt das bei mir nicht, zumal Mann und Kinder gerne Fleisch essen und ich ihnen keinesfalls vorschreiben möchte, ob sie das nun tun sollen oder nicht.
Also gibt es bei uns im Haushalt Fleisch. Nicht täglich, aber doch regelmäßig.

Wenn wir also nicht fleischlos leben wollen oder können, dann möchte ich doch, dass das Fleisch, das wir konsumieren "anständiges" Fleisch ist.
Also kein Fleisch aus Massentierhaltungen, kein Fleisch, wo Tier oder Fleisch durch halb Deutschland oder Europa gekarrt wurden, kein Fleisch, das mit Medikamenten nur so vollgepumpt ist,...

Wir haben das große Glück in einem Dorf zu leben und um uns herum gibt es noch jede Menge mehr kleine Dörfer und in einem dieser Nachbardörfer gibt es diesen Biobauern, wo die Kühe tatsächlich noch auf der Wiese leben, die mit Muttermilch oder später Gras/Heu gefüttert werden, die keine Medikamente bekommen,...
Und dieser Biobauer bekommt dann 1-2 mal im Jahr eben eine Bestellung für 10 kg Fleisch von uns, dieses bringt er mir ganz frisch in einem großen Eimer und dann mache ich mich hier an die Weiterverarbeitung.

Nach wie vor ist das für mich nicht die optimale, aber dennoch eine optimierte Ernährungsform...

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